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Wo können die Auslöser für Allergien sein?
Als Allergie wird eine Überempfindlichkeit des
Immunsystems auf körperfremde Stoffe (Allergene), welche sowohl
Pflanzenbestandteile (Pollen, Pflanzenfasern), Nahrungsmittel, Metallen (z. B.
Nickel, Kupfer) oder sogar das Sonnenlicht sein können, bezeichnet. Die
allergische Reaktion kann sich unter anderem durch eine laufende Nase
(Heuschnupfen), tränende und juckende Augen (Bindehautentzündung), juckender
Hautausschlag (Hautallergie), Asthmaanfälle (Asthma) oder in seltenen Fällen
Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall, Blähungen und Magenschmerzen
bemerkbar machen. Es ist unbedingt ein Facharzt aufzusuchen, der durch
sogenannte Allergietests den oder die auslösenden Stoffe feststellt und
die erforderlichen Behandlungsmethoden festlegt. Unbehandelte bzw. ignorierte
Allergien können unter Umständen zu schweren chronischen Beschwerden führen.
Durch die große Oberfläche von Bodenbelägen von
ca. 0,4 m² Fläche des Bodenbelags pro m³ Rauminhalt, kommt der Auswahl des
Bodenbelag eine wichtige, aber oft unterschätzte Rolle zu. So können auch durch
eventuell im Bodenbelag enthaltene Bioziden (insektentötende und pilzhemmende
Mittel), verschiedene Oberflächenbehandlungen und unterschiedlichste
Verlegungsarten (z.B. Verklebung), Allergene Belastungen ausgelöst werden.
Bedenken Sie das "Schadstoff geprüft" nicht zwangsläufig auch "Schadstoff frei"
bedeuten muß. Wir empfehlen daher beim Kauf von Bodenbelägen auf entsprechende
Prüfsiegel wie "Blauer Engel" (
www.blauer-engel.de), "GUT - Siegel" (www.gut-ev.de)
usw. zu achten. Bedenken Sie das die beiden größten Organe des Menschen (Haut
und Lunge), ständig mit in der Raumluft enthaltenen Schadstoffen und Allergenen
in Berührung kommen. So filtert die Lunge ca. 20 m³ Luft pro Tag und davon über
60% in den eigenen Wohnräumen.
In Einzelfällen kann es sich bei den Auslösern
von Allergien auch um Gesundheitsgefährdende oder Gefahrenstoffe handeln. Bei
neueren Bodenbelägen und Bodenkonstruktionen ist, bei in Deutschland geprüften
und zugelassenen Produkten jedoch nicht davon auszugehen. Mehr zu diesem Thema
erfahren Sie auf den Seiten
Gefahrenstoffe im Bereich des Fußbodens und der Bodenkonstruktion,
mit den Spezialthemen:
Asbest,
Formaldehyd und
PAK.
Die Zahl der festgestellten Allergien wächst von
Jahr zu Jahr stark an. So hat sich in den letzten 15 Jahren die Anzahl der
festgestellten Allergieerkrankungen verdoppelt. Es konnte jedoch nachgewiesen
werden, das die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen nur gering zunimmt. Der
weitaus größere Teil ist auf die Sensibilisierung, sowie auf die erheblich
verbesserte Erkennung von Allergien zurück zu führen. In Deutschland gibt es
über 30 Millionen Allergiker und mehrere hundert (bekannte) Allergie auslösende
Stoffe, wobei Schimmelpilze mit 30% und Hausstaub- und Milben mit 20%, die
größten Gruppe bilden. In vielen Fällen handelt es sich bei den betroffenen
Personen um so genannte Mehrfachallergiker, bei dehnen eine Vielzahl von
Stoffen allergische Reaktionen des Körpers auslösen.
Die Industrie hat die Allergiker als
potenzielle Käufer für sich entdeckt. Es werden immer mehr Produkte entwickelt
und angeboten. Fast alle Hersteller von Glattbelägen bieten Oberflächen mit
speziellen Versiegelungen. Ein Beispiel ist die Fa. Gerflor mit ihrem Produkt
Transit.
Im Bereich Teppichboden hat die Fa. Dura den weltweit ersten
Teppichboden der die Raumluft verbessert auf den Markt gebracht, welcher unter
dem Namen
duraAir®
angeboten wird. Die Fa. SIGA hat ein System zur vollflächigen Trockenverklebung
vieler Bodenbeläge entwickelt, wobei keine Lösemittel und Gerüche frei werden.
Für viele betroffene stellt sich immer wieder die
Frage nach dem "richtigem" Bodenbelag. Der richtige ist in Abhängigkeit von der
Allergie, der Nutzung des Raumes und den Lebensgewohnheiten jeweils ein anderer.
Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat bei der Entscheidungsfindung zur
Verfügung. Bitte nehmen sie hierfür mit uns
Kontakt
auf.
Grundsätzlich gilt: Für Allergiker und
empfindliche Personen sind vor allem glatte Bodenbeläge geeignet, da sich Staub,
Schmutzpartikel und anhaftende Allergene von Schimmelpilzsporen, Hausstaubmilben
oder Pollen in glatten Flächen weniger festsetzen. Weiterhin können diese durch
feuchtes Reinigen besser und gründlicher aufgenommen werden, wobei das
Aufwirbeln von diesen Partikeln weitestgehend vermieden wird.
Mehr auf dieser Seite, über:
Fertigparkett, Laminat
Bei Fertigparkett oder Laminat ist das wichtig, was am wenigsten beachtet wir,
weil es sowieso keiner sieht, die Unterschicht! Dafür wird oft Pressspan oder
Leimholz verwendet, was Formaldehyd als Bindemittel enthalten kann. Gerade bei
Billigprodukten wird immer wieder eine Überschreitung der gesetzlich zulässigen
Höchstwerte festgestellt. Besser ist es wenn als Bindemittel oder Beschichtung
Melaminharz eingesetzt wird. Bei Kunststofffurnier welches beim Laminat
eingesetzt, besteht die Gefahr der Ausdünstung von Phthalsäureanhydrid, einem
Ausgangsprodukt bei der Kunststoffherstellung. Dies kann mit zeitlicher
Verzögerung zu "Anhydrid Husten" führen. Für Versiegelungen des Fertigparkett
gilt das gleiche wie bei
Parkett und Holzdielen.
Kleber
Kleber werden in 3 Hauptgruppen (lösemittelhaltig, lösemittelarm bzw.
lösemittelfrei und Reaktionskleber) unterteilt. Die bedenklichsten Kleber sind
Kontakt- und Reaktionskleber, aber auch sogenannte Naturklebstoffe enthalten oft
einen nicht unerheblichen Teil an Terpene (organisches Lösemittel). Diese Kleber
erzeugen oft Hautreizungen, bei Reaktionsklebern sind auch Verätzungen möglich.
Kontaktkleber enthalten Lösemittel, die aufgrund ihrer narkotisierenden Wirkung
das Nervensystem angreifen und bei hohen Konzentrationen auch Nieren und Leber
schädigen können. Eine alternative bilden wasserverdünnbare synthetischen
Dispersionskleber und Leime. Achten Sie aber auch hier unbedingt auf die Angaben
zu Lösungsmitteln. So bedeutet:
EMICODE EC1 = „Sehr emissionsarm“
GISCODE D1 = „Lösemittelfrei“ - unbedeutende Lösemittelreste
GISCODE D2 = „Lösemittelarm, aromatenfrei“ - bis 5 % Lösemittel
Beachten Sie beim Umgang mit Klebern immer die
Sicherheits- und Anwendungsvorschriften des Herstellers!
Kork
Kork ist ein Naturprodukt, welches aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird.
Die geschälte und geschrotete Rinde wird unter Hitzeeinwirkung stark gepresst,
wobei die im Kork enthaltenen Harze (teilweise mit Kunstharz vermischt) als
Bindemittel dienen. Bei Korkbodenbelägen können Geruchsprobleme, z.B. durch
phenolische Verbindungen aus zu stark erhitzten Kunstharzen, vorkommen. Die
größte Bedeutung hat die Oberflächenversiegelung, welche sich oft nicht genau
bestimmen lässt. Genaue Informationen über Versiegelungen und deren möglichen
Belastungen entnehmen Sie bitte bei
Parkett und Holzdielen.
Kunstfaserteppiche,
Nadelfilzteppiche
Hierfür werden Grundstoffe wie Polyamid, Polyacryl, Polyester oder Polypropylen
verwendet, die oftmals mit einer Vielzahl an Zusatzeigenschaften angeboten
werden. Um diese zu erhalten ist oft eine chemische Behandlung und Imprägnierung
der Fasern erforderlich. Nur so werden Eigenschaften wie "Schmutz abweisend",
"Antistatisch", "besonders Lichtecht" und "Antibakteriell" erreicht. Auch hier
gilt das Motto: "Soviel wie nötig!" und nicht "Soviel wie möglich!". Neben Ihrer
Gesundheit, schont es auch den Geldbeutel. Achten Sie auch hier auf Prüfsiegel
von anerkannten Organisationen.
Linoleum
Bodenbeläge aus Linoleum zählen zu den ökologisch unbedenklichsten. Für die
Herstellung werden überwiegend nachwachsende Rohstoffen wie z.B. Leinöl, aber
auch Sojaöl bzw. Tallöl und Naturharz (vorrangig Collophonium) eingesetzt,
welche frei von chlorhaltigen Verbindungen sind. Weitere Bestandteile sind Holz
und Korkmehl als Füllstoff, Jute für die Trägerschicht, sowie Farbpigmente auf
Naturbasis. Als Oberflächenversiegelung wird überwiegend Kunstharz (Polyacrylat-
oder Vinylacetat-Basis) verwendet. Der "Eigengeruch" von neu verlegtem Linoleum
entsteht, durch den oxidativen Abbau der Leinölbestandteile, welcher vereinzelt
als unangenehm und störend empfunden wird.
Parkett, Holzdielen
Mit der Auswahl der Verlegeart wie Nageln / Schrauben oder der Verklebung, wobei
einige Kleber lösungsmittel enthalten, die teilweise noch langfristig
ausdunsten, steht bereits die erste Entscheidung an. Die überwiegend rohen
Hölzer werden dann geschliffen, wobei unbedingt Atemschutz getragen werden muß!
Noch dazu ist Holzstaub von Eiche und Buche für die krebserzeugende
Wirkung bekannt. In den Oberflächenversiegelungen können weitere
Gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sein. So können SH-Lacke (Säurehärtende
Lacke) Formaldehyd (schleimhautreizend, allergisierend) enthalten und über einen
längeren Zeitraum abgeben. Bei DD-Lacken (Polyurethanlacke) können erhöhte
Belastungen mit geruchsintensiven Phenolen und Isocyanaten (schleimhautreizend)
auftreten. In Wachsen und Ölen auf Naturbasis können Terpene enthalten sein, die
bei erhöhter Konzentration in der Raumluft reizend oder wegen ihres Geruchs,
eine unangenehme Wirkung erzeugen. Halten Sie daher unbedingt die
Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers ein! Synthetische Wachse oder Öle auf
der Basis von Isoaliphaten, sind im Bezug auf die Schadstofffreisetzung ohne
größere Bedenken zu verwendbar. Grundsätzlich sollte während und nach des
Versiegelungsauftrag großzügig gelüftet werden.
PVC
PVC besteht aus Polyvinylchlorid- (PVC) bzw.
Polyvinylchlorid-Polyvinylacetat-Copolymere (PVC/PVAc) und Zuschlagstoffen wie:
Stabilisatoren (z.B. Calcium und Zinn), Flammschutzmitteln und zum größten Teil
sind Weichmachern (ca. 25-50%) enthalten, welche teilweise freigesetzt werden
und damit in die Raumluft gelangen. Nicht zu unterschätzen ist die extreme
Gesundheitsgefahr bei Verbrennungsprozessen (z.B. Wohnungsbrand), da hier hohe
Konzentrationen an Salzsäure sowie an hochgiftigen Dioxinen und Furanen
freigesetzt werden. Eine mögliche Alternative können unter anderem PVC freie
Kunststoff- oder Gummibeläge sein. Kunststoffbeläge sind optisch von PVC-Belägen
kaum noch zu unterscheiden, fragen Sie deshalb, ob der gewünschte Belag
"PVC-Frei" ist.
Sisal,
Jute, Kokos
Bodenbeläge aus bzw. mit pflanzlichen Bestandteilen wie Sisal, Jute oder
Kokosfaser sind vergleichsweise robust und strapazierfähig. In Einzelfällen
werden aber auch bei diesen Materialien, chemische Komponenten nachgewiesen, die
auf den Einsatz von pestiziden Wirkstoffen schließen lassen. Diese können
bereits während des Anbaus als Pflanzenschutzmittel oder Dünger, aber auch bei
der Lagerung oder dem Transport aufgebracht worden sind. Die für ein angenehmes
Raumklima verantwortlichen Eigenschaften, wie das aufnehmen von Feuchtigkeit,
werden stark eingeschränkt oder gehen vollkommen verloren.
Spanplatten,
OSB-Platten
Die E1-Norm erfüllen mittlerweile alle im Handel erhältlichen Span- und
Verlegespanplatten, diese bedeutet jedoch nicht, das kein Formaldehyd enthalten
sein darf! Achten Sie darum unbedingt auf das eingesetzte Bindemittel.
Die
Ausgasung von Formaldehyd ist bei Harnstoff-Formaldehydharz mit Abstand am
höchsten, bei Melamin-Formaldehydharz nur noch mittelschwer und bei
Phenol-Formaldehydharz an geringsten. Die Schnittkanten geben auf Grund ihrer
rauen Oberfläche besonders viel Formaldehyd ab.
In der Oberflächenversiegelung von OSB-Platten,
welche oft aus Wachs oder Öl besteht, können Terpene enthalten sein, die bei
erhöhter Konzentration in der Raumluft reizend oder wegen ihres Geruchs, eine
unangenehme Wirkung erzeugen.
Textile Beläge
Bei der Verwendung von textilen Bodenbelägen muß durch den entstehenden
Faserabrieb mit einem zusätzlichem Staubaufkommen gerechnet werden. Weiterhin
bieten diese Beläge jeglichen Kleinstlebewesen wie Hausstaub-Milben und
Mikroorganismen günstige Lebensbedingungen, was dazu führt, das der Hausstaub
wesentlich stärker mit Allergenen belastet ist. Verstärkt wird dieser Effekt
dadurch, das der höhere Staubanteil für schwererflüchtige Luftschadstoffen wie
z.B. Pestiziden, PCB, Phthalsäureanhydrid oder Schwermetallen eine größere
Oberfläche bietet, und so eine Anreicherung von Schadstoffen im Hausstaub
erfolgen kann. Zusätzlich kann es durch die Rückenbeschichtung, welche meist aus
Syntheselatex (Styrol-Butadien-Schaumrücken = SBR) oder einem Gemisch aus Natur-
und Syntheselatex besteht, zu Geruchsprobleme kommen, welche bis zu mehreren
Monaten anhalten können. Der Grund dafür sind Ausdünstungen von
Lösemittelresten, Hexanal oder Reaktionsprodukten aus den Monomeren Styrol und
Butadien - Geruchsstoffe wie z.B. 4-Phenylcyclohexen,4-Vinylcyclohexen oder
trimeres 2-Methylpropen, die zu einem oft extrem unangenehmen Geruch führen
können. Mögliche Alternativen sind Kunststoff- oder Webrücken, welche aber auch
Schadstoffe enthalten können.
Wolle
Auch Bodenbeläge aus Naturfasern wie Wolle, können mit Schadstoffen belastet
sein. Um diese für die Zeit der Lagerung und des Transportes vor Schädlingen zu
schützen, werden teilweise die Verschiedensten pestizide eingesetzt. Um einen
Mottenbefall zu verhindern, wird oft zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein
Mottenschutzmittel wie z.B. EULAN oder MITIN, eingesetzt. Diese verbinden sich
fest mit der Faser, und werden durch den Faserabrieb und dem damit höheren
Staubaufkommen, über die Atemwege auf die Schleimhäute übertragen, wo sich diese
dann ansammeln und zu heftigen allergischen Reaktionen führen können. Eines
dieser Mottenschutzmittel ist Permethrin, ein synthetisches Pyrethroid, das bei
erhöhter Staub-Belastung zu Symptomen wie Schleimhautreizungen und
Kopfschmerzen, aber auch zu Nervenschädigungen führen kann. Eine mögliche
Alternative stellen unter anderem Pheromonfallen dar, welche völlig ungiftig
sind und direkt nach der Verlegung aufgestellt werden können.
Sonderthema!
Schimmel, Schimmelpilze
Wenn wir von Schimmel reden, ist der Schimmelpilz gemeint, dessen Sporen zu den
wichtigsten Allergie auslösenden Stoffen gehören. Die Sporen des Schimmelpilz
sind in geringen Konzentrationen ein natürlicher Teil unserer
Luft. Wenn man in Innenräumen den Schimmelpilz sehen kann, handelt es sich
bereits um eine erhöhte Konzentration. Selbst bei den kleinsten mit dem Auge
sichtbaren Stellen, handelt es sich um eine Anhäufung mehrerer 1000 einzelner
Schimmelpilze. In den meisten Fällen ist gleichzeitig ein faulig bzw. modriger
Geruch festzustellen, der durch die Freisetzung von gasförmigen organischen
Verbindungen (Mykotoxine, MVOC) verursacht wird. So gelangen diese Stoffe auf
und in den Körper und können allergene, toxische oder infektiöse Wirkungen
verursachen. Das durch eine erhöhte Konzentration von Schimmelpilzsporen bzw.
daraus entstehenden organischen Verbindungen eine Vielzahl von Erkrankungen
ausgelöst oder verstärkt werden, ist bekannt und wurde in verschiedenen
Untersuchungen und Studien nachgewiesen. Es kommt jedoch häufiger vor, das als
Auslöser z.B. von Kopf- und
Gliederschmerzen, nur in konkreten Verdachtsfällen oder auf Nachfrage des
Patienten, Schimmelpilze festgestellt werden.
Häufige
durch Schimmelpilz ausgelöste Erkrankungen sind:
-
Allergien
-
Asthma
-
Atemnot
-
Bronchitis
- chronischer
Erschöpfungszustand
- erhöhte
Infektanfälligkeit
- Erkrankungen der oberen
und unteren Atemwege
- Fieber
- Gliederschmerzen
-
Husten
-
Konzentrationsstörungen
-
Magen-Darm-Beschwerden
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Reizerscheinungen der
Augen
- Reizungen der Haut (Neurodermitis)
Wie und wo entstehen Schimmelpilze?
Schimmelpilze bilden sich überwiegend auf
feuchten Untergründen, wobei die Temperatur eine untergeordnete Rolle spielt.
Die Feuchtigkeit entsteht meistens durch bauliche Mängel bzw. Schäden oder
unangepasstes Lüften. Das Lüftungsverhalten muss, gerade bei Isolierfenstern aus
Kunststoff und Holz, an den Wärmedämmwert und die Dichtheit der Fenster
angepasst werden. Die gewollt dichten Fenster unterbinden einen ständigen
Luftaustausch. Da die oft wärmere Innenluft ihren Überschuss an Luftfeuchtigkeit
nicht mit der Außenluft ausgleichen kann, setzt sich (kondensiert) die
Feuchtigkeit an verschiedenen Punkten im Haus ab. Dieses Verhalten lässt sich
oft, aber nicht nur, an den Leibungen und Glas der Fenster beobachten.
Häufig auftretende
Baumängel und -schäden sind:
-
Risse in Mauerwerk und Putz
-
fehlende oder defekte
Feuchtigkeitssperre im Fundament
-
undichte Dächer
-
falsch angebrachte
Fassadendämmung
-
falsch eingebaute Fenster
-
ungenügende Dämmung zum
Fundament
-
undichte Rohre und Abflüsse
-
ungedämmte Dachböden und
Hohlräume
-
ungenügende und falsche
Bautrocknung
-
keine Belegreifheizung bei
Fußbodenheizung → Muster Aufheizprotokoll
-
Kältebrücken zu unbeheizten
Räumen
-
ungenügende Feuchtigkeitssperre
in Feuchträumen
-
Estrich ungenügend trocken
-
falsche oder ungenügend
Heizmöglichkeiten
Sollte Sie Baumängel und -schäden
feststellen, lassen Sie diese unbedingt sofort und fachmännisch beseitigen.
Scheuen Sie nicht die Kosten z.B. für eine professionelle Bautrocknung. Bei
Rohrbrüchen und der gleichen, trägt dies oft auch die Versicherung. Die sonst
entstehenden Folgekosten sind um ein vielfaches höher!
Wird ein Befall mit Schimmelpilz
festgestellt, sollte unbedingt die Ursache gefunden und beseitigt werden. Die
nachfolgende Sanierung der betroffenen Stellen sollte unbedingt fachmännisch
erfolgen, da eine Beseitigung des sichtbaren Schimmels nicht ausreicht.
Diese Links und Funktionen, werden für
www.bodenleger-berlin.de
angeboten:
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